вторник, 4 декабря 2018 г.

7 Tipps gegen hartnäckiges Küchenfett.

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Ganz unweigerlich entstehen mit der Zeit auf praktisch allen Küchenoberflächen fetthaltige Ablagerungen. Beseitigt man diese nicht zeitnah, können sie sich zu einem Schmutzfilm entwickeln, der sich hartnäckig wie Melasse an Schranktüren, in Winkeln, am Fliesenspiegel oder auf dem Lampenschirm festsetzt.

Dieser Schmierbelag lässt sich nicht mehr einfach so abwischen: Staub klebt an ihm fest wie Mücken an der Fliegenfalle, schwarze Klümpchen bilden sich aus und ruinieren das Wischtuch. Was also tun? Zunächst kannst du natürlich in den Supermarkt gehen und dich mit allerlei Reinigern eindecken. Es gibt aber auch sehr wirksame Hausmittel und Life Hacks, die in der Anwendung nur einen Bruchteil davon kosten.

1.) Waschsoda

Waschsoda ist nichts weiter als Natriumcarbonat. Mit Wasser vermengt, ergibt das weiße Granulat eine hochkonzentrierte Lauge, die sich chemisch mit dem Fett verbindet und es selbst aus verharzten Ritzen und Poren herauslöst. Daher eignet sich Waschsoda nicht nur hervorragend zur Beseitigung eingebrannter Fettreste im Backofen, sondern auch für so schwierige Kandidaten wie den Fettfilter der Dunstabzugshaube. Fülle einen Eimer mit heißem Wasser, gib zwei bis drei Löffel Waschsoda hinzu, stelle den Filter in den Eimer und sieh dabei zu, wie sich das Fett ohne Schrubben von selbst aus dem Metallgitter löst. Unbedingt Haushaltshandschuhe tragen!

Dieser Trick eignet sich vor allem dann, wenn der Fettfilter intensiv verschmutzt ist oder einfach nicht in die Spülmaschine passt. Bei Aluminiumteilen solltest du von dieser Methode allerdings die Finger lassen.

2.) Backpapier zur Vorsorge 

Um dir von Vornherein einiges an Plackerei zu ersparen, kannst du auf deinen Küchenschränken Backpapier auslegen. Damit es nicht verrutscht, wird es beschwert. Um Fettablagerungen zu entfernen, musst du nun lediglich das Papier wieder abnehmen. 

Freilich kannst du statt Backpapier auch alte Zeitungen verwenden. Die wellen sich jedoch bei hoher Luftfeuchtigkeit, wodurch Spalten in der Abdeckung entstehen können. 

3.) Spülmittel pur

Spülmittel unverdünnt auf dem Schmierfilm zu verteilen, hilft ebenfalls – vor allem bei leichteren Fettschichten. Trage das Spülmittel mit reißfestem Küchenpapier auf und lass es einwirken. Danach mit heißem Wasser und Lappen kräftig abwischen. Achte darauf, kein farbiges Spülmittel zu verwenden, da dieses möglicherweise Rückstände hinterlässt.

4.) Fett löst Fett

Vor allem bei empfindlichen Oberflächen solltest du versuchen, den speckigen Belag mit mildem Speise- oder Babyöl zu bekämpfen. Zwar hört es sich etwas seltsam an, doch ist Fett ideal, um Fett zu beseitigen. Mit einem weichen Lappen die Oberfläche mit dem Öl einreiben und nach etwa einer halben Stunde mit Wasser und Spülmittel abwischen. Wenn das nur auch an den Hüften so gut klappen würde!

5.) Backpulver-Paste

Was wäre eine Hausmittel-Liste ohne die Allzweckwaffe Backpulver! Tatsächlich taugt das gute alte Backtriebmittel auch als Fettlöser. Entweder du gibst es direkt auf einen feuchten Schwamm und arbeitest es in die klebrige Fettdecke ein oder du rührst dir eine Paste aus 1 TL Backpulver, 1/2 TL Spülmittel und 1/2 TL Wasser an. Backpulver ist sowohl auf Holz- als auch auf Edelstahl- oder Kunststoff-Oberflächen anwendbar. Bei empfindlichen Materialien solltest du allerdings eine längere Einwirkzeit vermeiden.

Ein genialer Helfer ist Backpulver auch bei Fettflecken auf der Tapete. Hierfür machst du dir eine Paste aus Backpulver und etwas Wasser, die du auf die Flecken aufträgst. Während das Wasser verdunstet, löst das Backpulver das Fett und bleicht den Fleck aus. Abschließend die Pulverreste vorsichtig abbürsten. In schwerwiegenden Fällen können mehrere Durchgänge notwendig sein.

6.) Vorsicht bei Spiritus

Spiritusreiniger ist ein großartiger Fettlöser. Daher ist er als Glasreiniger sowie bei verharzten Kacheln oder Kunststoffschaltern besonders beliebt. Allerdings verträgt sich Spiritus nicht mit Lacken. Am besten, du testest den Reiniger vorher an einer unauffälligen Stelle.

7.) Fettabguss

Das Schlimmste, was Küchenfett anrichten kann, sind indessen nicht die klebrigen Oberflächen. Wer überschüssiges Fett immer wieder aus der Pfanne in den Abguss gießt, riskiert einen fatalen Fettpfropfen im Ablaufrohr. Gegen den kommt kein Abflussreiniger mehr an. Forme dir stattdessen lieber eine Auffangschale aus Aluminium, in der du das Fett abkühlen lassen und sodann im Hausmüll entsorgen kannst.

Das wirksamste Mittel gegen eklige Fettbeläge in der Küche ist sicherlich regelmäßiges Saubermachen. Welche Hausmittel hierbei am hilfreichsten sind, weißt du jetzt. Zuweilen ist auch eine Kombination mehrerer Methoden sinnvoll, da manche sich eher fürs Grobe, manche wiederum für feinere Arbeiten empfehlen.

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