среда, 3 октября 2018 г.

Warum sich Dein Kind schlechter benimmt, wenn Du als Mutter dabei bist

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Wenn ein Kind mit seinem Vater auf dem Spielplatz ist, ist die Welt noch komplett in Ordnung. Doch sobald Dein Nachwuchs nach Hause kommt und Dich sieht, ist ein Kratzer schlimmer, als alles andere und Dein Kind bricht in Tränen aus. Bis kurz davor war der Kratzer aber keine Rede wert. Was ist also los? Bestimmt weißt Du, wie es ist, als Mutter immer nur die schlechteste Seite Deines Kindes erleben zu müssen. Bist Du immer diejenige, die sämtliche Wutanfälle oder Weinanfälle abbekommt? Dein Gefühl trügt Dich nicht, denn Studien haben dieses Phänomen mittlerweile belegt. Meist verhalten sich die Kinder nämlich schlechter in Gegenwart ihrer Mütter.
Was ist denn hier los?

Meine Tochter, die gerade fünf Jahre alt geworden ist kommt mit ihrem Vater nach Hause, sie waren am Spielplatz. Ich freue mich darauf, dass sich endlich Mann strahlendes und glückliches Kind wieder in die Arme nehmen kann. Ich gehe davon aus, dass meine Tochter mit ihrem Vater einen schönen Nachmittag gehabt hat. Ich öffne aber die Türe und erfahre einen ganz anderen Anblick, denn die Augen meines Kindes sind vorwurfsvoll und weit aufgerissen.

Meine Tochter beginnt zu zittern und schon kommen die Tränen. Sie schafft es, zwischen schnappender Atmung und Weinkrämpfen zu erklären, dass sie sich fürchterlich am Bein verletzt hat. Nun widme ich mich fragend dem Vater, der allerdings nur ratlos mit seinen Schultern zucken kann. Bis vor 1 Stunde war nämlich noch alles in Ordnung und der Kratzer hat überhaupt nicht gestört.

Diese Situation kennen viele, wenn sich die Kinder jammernd und weinend in die Arme ihrer Mütter werfen. Manchmal wird auch die Türe wütend vor der Nase der Mutter zugeschlagen, auch wenn die Sprösslinge erst fünf Jahre jung sind. Ein solches Verhalten ist der anderen Erwachsenen oder sogar beim eigenen Vater gar nicht denkbar.
Studien erklären das Phänomen

Untersuchungen und Studien erklären nun, dass sich Kinder tatsächlich schlimmer verhalten, wenn die Mutter mit im selben Raum ist. Das ist sogar bei bis zu 800 % der Fall.Selbstverständlich kann der Wahrheitsgrad der Studie bezweifelt werden, trotzdem können viele Mütter dieses Verhalten bezeugen.

Wenn ich mein Kind von der Kindertagesstätte abhole, hat es sich den ganzen Tag über korrekt verhalten und sich gut benommen. Ganz anders sieht es aber beim gemeinsamen Heimweg aus, denn ab jetzt passiert ein Drama nach dem anderen. Meine Tochter erklärt mir, dass dieses oder jenes Kind im Kindergarten sich fürchterlich verhalten hat, es wurde gestritten und mein Kind ist aus diesen und jenen Gründen einfach traurig. Wenn ich danach frage, ob es auch schöne Dinge gegeben hat, dann sagt mir mein Kind nur, dass es zum Nachtisch Pudding gab.
Eine Mutter ist eine Müllkippe

Für negative Gefühlsbelastungen sind Mütter generell die Müllkippen in Mutter-Kind-Beziehungen. Dieses Phänomen bringt viele Mütter an ihre Grenzen. Immerhin haben die meisten Mütter heutzutage hektische Einkäufe und anstrengende Büroarbeiten zu erledigen, bevor sie ihre Töchter oder Söhne im Kindergarten gerade noch rechtzeitig holen können. Nun kommt es auch noch dazu, dass eine Mutter die Dramen oder Wutausbrüche ihre Kinder auch aushalten muss. Der Grund ist einleuchtend, denn nur bei der Mutter keinen Kind wirklich so sein, wie es sich fühlt. Es kann echt sein und sich ungefiltert verhalten. Ein Kind muss bei einer Mutter nicht tapfer sein. Es muss sich auch nicht davor fürchten, nicht gemocht zu werden, wenn es weint oder schreit.
Die schlechten Gefühle darf nur Mama sehen

Für Mütter bedeutet das also, alle unangenehmen Gefühle des Kindes aushalten zu müssen, denn sie sind die wahren Müllkippen dafür. Trotzdem ist es möglich, das eigene Kind immer unendlich zu lieben. Das weiß das Kind. Eine Mutter bedeutet für Kinder immer den sicheren Hafen und ist der Fels in der Brandung. Auf die Mutter kann sich das Kind immer verlassen, wenn der Druck abgebaut werden muss. Wutanfälle und Heulanfälle sind daher ganz normal und bedeuten also ein schönes Kompliment an die Mutter. Immerhin bedeutet das nichts anderes, als pures Vertrauen, dass die Mutter sei ihr Kind so liebt, wie es ist.

So wird der Grundstein für ein gesundes Selbstbewusstsein beim Kind gelegt. Ansonsten würde etwas wichtiges in der Kindesentwicklung fehlen. Die Kinder werden genauso geliebt, wie sie sind.

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