понедельник, 24 сентября 2018 г.

Frau zeigt durch gemalte Bilder, wie sich Depression anfühlt.

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Die Künstlerin Destiny Blue wuchs in einem nicht sehr liebevollen Umfeld auf. „Ich war allein mit meinen Gedanken und Gefühlen und kam mir wie das Opfer einer Invasion vor. “ Lange dachte die junge Frau, dass sie einfach nur faul und wertlos sei, bis ihr bewusst wurde, dass sie an einer Krankheit litt.


„In mir fraßen mich meine Ängste auf – wie ein loderndes Feuer. Ich fühlte mich durch meine Depression wie zu einem leblosen, grauen Stein erstarrt“, berichtet sie von ihrer Situation. Sie zieht sich immer mehr von Freunden und ihrer Familie zurück und schottet sich ab. Dinge wie Wäschewaschen kann sie kaum mehr bewältigen. „Es nimmt einem den Atem, denn es fühlt sich an, als würde man durch eine zähe Masse laufen, die jegliche Bewegung verlangsamt.“

Im Jahre 2015 beschließt sie, sich aus ihrer Misere zu befreien, und lässt sich aufgrund von Halluzinationen in eine Psychiatrie einweisen. Mittlerweile befindet sich Destiny auf dem Weg der Besserung und kann nach vorne schauen. Sie hat zwar immer wieder schlechte Tage, jedoch weiß sie, wie sie diese meistern kann.


Ein ständiger Begleiter der jungen Frau – an schlechten wie an guten Tagen – ist ihr Laptop. Auf diesem malt sie Bilder, die von ihrem Leben mit Depression handeln. „Neben meiner Therapie spielt auch Kunst eine zentrale Rolle auf dem Weg zu meiner Heilung“, berichtet Destiny von ihrer Leidenschaft. Die Kunstwerke teilt sie auf ihrer Facebook-Seite und erklärt, welche Bedeutung dahintersteckt.

1.) „Ich bin ok.“ – „Ich bin nicht okay.“


2.) „Deine Worte waren wie Kugeln, die mich verletzen sollten. Du wolltest es nicht, aber du hast dabei unbewusst geholfen, mir Flügel wachsen zu lassen.“


3.) „Der Versuch, sich selbst zu finden, kann sehr schwierig sein. Ähnlich, wie einen Zauberwürfel lösen zu wollen, wenn man farbenblind ist.“


4.) „Hallo, ich bin selbstmordgefährdet.“​


5.) „Ich bin sauer, weil dich jemand 'hässlich', 'wertlos', 'eklig', 'blöd' und 'langweilig' genannt hat. Ich bin sauer, weil nichts davon stimmt.“


6.) „Ich bin der Autor meines Lebens und ich wähle das Leben.“​


7.) „Jeder hat sein eigenes Labyrinth in sich, einige sind einfach zu überwinden, andere liegen tief und sind komplex.“


8.) „Während sie die Narben des Schmetterlings betrachtet, denkt sie über ihre eigenen Narben nach, die niemand sehen kann.“​


9.) „Hallo, ich fühle mich besser!“​


Destiny möchte aber nicht nur sich selbst mit den Bildern helfen, sondern auch anderen betroffenen Menschen Hoffnung machen. „Sie sollen spüren, dass sie nicht allein sind; dass es Leute gibt, die sie verstehen und wissen, wie hart der Weg ist und wie stark man sein muss, um ihn weiterzugehen.“

Destiny ist wirklich tapfer und sie kann stolz auf sich sein, dass sie ihre Situation bisher so toll gemeistert hat und anderen auch dabei helfen möchte.

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